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Welche Linsen passen Ihnen

Jeder Patient braucht eine individuelle Auswahl von Kontaktlinsen. Nur ein Arzt kann nach allen notwendigen Messungen und nach der Auswahl der Testlinsen genau sagen, welche Linsen genau Ihnen passen.


Für die Auswahl der Linsen werden folgende Kennwerte der Hornhaut benutzt, die mit dem Refraktionshornhautmeßgerät gemessen werden:

1. Die Krümmung der Hornhaut - ist einer der Schlüsselkennwerte, die bei der Auswahl der Kontaktlinsen durch den Arzt benutzt werden.


Für die Kontaktlinsen heißt dieser Kennwert als Krümmungsradius oder als Basiskrümmungsradius - die Krümmung des zentralen Teils der hinteren Oberfläche der Linse. Im Rezept und auf dem Karton mit den Linsen wird dieser Kennwert als BC oder BCR geschrieben.
Krümmungsradius bestimmt das Aufsetzen der Linsen auf der Auge. Wenn der Krümmungsradius der Linse falsch gewählt ist oder der Form der Hornhaut nicht entspricht, dann kann der Patient den Dyskomfort beim Tragen der Linsen empfinden.


Krümmungsradius wird in Millimetern angegeben. Der durchschnittliche Bereich variiert von 8 bis 9 mm. Die am öftesten getroffene Krümmung: 8,6 mm. Mit der Erhöhung des Krümmungsradiuses wird das Aufsetzen flacher.


Krümmungsradius kann man mit Hilfe der Autorefraktometrie messen.


2. Der Durchmesser der Hornhaut. Um den Durchmesser zu bekommen, wird die Hornhaut der Auge gemessen.
Der Durchmesser der Linse - das ist der Abstand von einem Rand der Linse bis zum anderen, gemessen durchs Zentrum, in Millimetern. Die durchschnittlichen Kennwerte des Durchmessers der Linsen liegen im Bereich von 13,0 bis 15,0 mm. Im Rezept wird er in der Zeile D, mm aufgeschrieben.


3. Sphäre, Brechkraft - der Kennwert der Sehschärfe und der Abneigungen, die sich in den positiven oder negativen Zahlen ausdrücken (+/-). Die Brechkraft wird in Dioptrien gemessen und als Sph, Pwr aufgeschrieben. Für die linke und rechte Auge können diese Werte verschieden sein.