test wrapper

Über weiche und harte Linsen

Heutzutage ist eine Vielfalt an Kontaktlinsen auf dem Markt präsentiert. Der Hauptunterschied dieser Art der optischen Korrektur liegt in der Beschaffenheit der Materialstruktur, die in Abhängigkeit von deren Kennwerten weich oder hart sein kann.

Auch wenn etwa 80% der Kontaktlinsen weich sind, finden deren harten Repräsentanten auch Anwendung. Das lässt sich dadurch erklären, dass diese für gutes und problemloses Sehen erforderlichen Linsenarten ihre eigene Vor- und Nachteile haben.

Entstehungsgeschichte der modernen Kontaktlinsen

Am Anfang wurden Kontaktlinsen aus organischem Glas gefertigt. Dieses Material war in sich selbst sehr standfest und ließ aufgrund der ausgezeichneten optischen Werte die notwendige Qualität der Sehkraft erreichen. Doch war es zu hart und nicht bequem beim Tragen. Außerdem ließ organisches Glas die für die Augengesundheit notwendigen, im Sauerstoff und Wasser enthaltenen Nährsubstanzen nicht durch. Nicht selten konnte das Tragen solcher Linsen gefährliche Augentraumen verursachen. Bevor keine Alternative gefunden worden war, benutzten Leute ziemlich lange diese Kontaktlinsen, bis harte Kontaktlinsen erfunden wurden.

Harte Kontaktlinsen

Moderne harte Kontaktlinsen werden selten verordnet, deren hohe Notwendigkeit bleibt aber zweifellos. Die harten Linsen bewältigen ausgezeichnet verschiedene ophthalmologische Erkrankungen wie Astigmatismus, Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Presbyopie, Keratoconus u.s.w. Deren Struktur lässt Sauerstoff perfekt durch und versichert die notwendige Feuchtigkeitsmenge.

 

Sie haben viele einzigartige Eigenschaften, die sie von den weichen Linsen vorteilhaft unterscheiden:

  • Harte Kontaktlinsen sammeln vielmehr weniger proteinartiger Ablagerungen an deren Oberfläche an und rufen selten allergische Reaktionen hervor;
  • Sie sind beachtlich fester als weiche Kontaktlinsen und werden seltener verformt;
  • Harte Kontaktlinsen können aufgrund deren Struktur bessere Sehkraft im Vergleich zu den weichen Linsen gewährleisten, die beim Augenblinzeln deren Form einigermaßen verändern;
  • Harte Kontaktlinsen kann man günstiger kaufen.

Trotz aller deren Vorteile sind harte Linsen unter den Benutzern wegen der manchmal notwendigen Adaptationsperiode nicht so populär. Die Dauer der Adaptationsperiode differiert von einigen Tagen bis zu einem Monat, manchmal auch länger. Deswegen, wenn Sie für einige Zeit darauf verzichten, harte Kontaktlinsen zu tragen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Adaptationsperiode wieder notwendig sein wird.

Deren Verwendung kann aber manchmal obligatorisch sein.

Weiche Kontaktlinsen

Weiche Kontaktlinsen, die am Ende des XX. Jahrhunderts entwickelt wurden, machten Furore auf dem Bereich der optischen Korrektur der Sehkraft. Die Materialien wurden bequemer und gefahrloser, lösten keinen Dyskomfort aus. Die Struktur solcher Linsen wurde ständig erneuert und verbessert, die Kennwerte der optischen Eigenschaften wurden erhöht – die vollkommene Sehkraft wurde je mehr erreichbar. Die Unmöglichkeit, solche Linsen ständig zu tragen, nötigte die Hersteller in die Zusammensetzung der Hydrogellinsen noch ein nicht weniger wichtiges Element – Silikon –  hinzuzufügen.

 

Dieses Material ließ die Linsen mit prolongierter Tragdauer herstellen und sogar beim Schlaf sie nicht herausnehmen.

Im Vergleich zu den harten Kontaktlinsen haben weiche Linsen eine Menge von positiven Eigenschaften:

  • fehlende Adaptationsperiode;
  • die Möglichkeit, Linsen lange zu tragen;
  • das bequeme Trage- und Austauschregime der weichen Kontaktlinsen.

Die Fachleute empfehlen für die richtige Auswahl der Kontaktlinsen Ihren behandelnden Augenarzt oder Ophthalmologen zu konsultieren.