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Astigmatismus

Astigmatismus  ist zurzeit eine der verbreitetsten Augenkrankheiten, es geht dabei um einen Sehfehler, wodurch der Mensch die Fähigkeit verliert, deutlich zu sehen. In der wörtlichen Übersetzung aus Latein bedeutet der Astigmatismus "Punktlosigkeit". 

Es ist ziemlich kompliziert zu erklären und noch zu korrigieren, was der Astigmatismus ist. Zurzeit ist diese Refraktionsanomalie eine der Grundursachen der niedrigen Sehkraft. Oft wird die Kombination vom Astigmatismus mit der Hypermetropie (Weitsichtigkeit) oder der Myopie (Kurzsichtigkeit) sichtbar.  Die Ophthalmologen sind der Meinung, dass jeder Bewohner unseres Planeten am Astigmatismus leidet. Aber für 85% der Bevölkerung beträgt dessen Wert 1 Dioptrie maximal und deshalb wirkt der auf die Sehschärfe tatsächlich nicht ein. Etwa 15% der Leute benötigen die Sehkorrektur mittels der Brille oder der Kontaktlinsen.

Was ist der Astigmatismus?

Die Erkrankung entsteht, weil die Augenlinse oder –Hornhaut deren richtige Kugelgestalt verliert. Infolge der Kugelformstörung beginnt sie die in verschiedenen Richtungen gehenden Lichtstrahlen mit verschiedener Kraft zu brechen. Deshalb wird ein Teil der Abbildung hinter der Netzhaut, der zweite Teil davon vor der Netzhaut, und irgendwelcher Teil Abbildung unmittelbar an der Netzhaut fokussiert. Demzufolge beginnt der Mensch anstelle eines normalen deutlichen Bildes eine verzerrte Abbildung sehen. Es ist ziemlich einfach, sich eine an der Netzhaut entstehende Abbildung vorzustellen. Dafür brauchen Sie ihre Abbildung auf dem Esslöffelendteil zu sehen.

   

Die Ophthalmologen unterscheiden zwei Versionen vom Astigmatismus: Linsen- und Hornhautastigmatismus.. Dabei hat der Linsenastigmatismus einen minderen negativen Einfluss auf die Sehfunktion als der Hornhautastigmatismus, weil die Linsenbrechkraft schwächer ist. Die Größe vom Astigmatismus in Dioptrien wird durch die Differenz bei der Brechung des stärksten und des schwächsten Längenkreises gekennzeichnet. Die Richtung des Längenkreises wird in Grad dargestellt.

Astigmatismusgrad

In Abhängigkeit von der Größe vom Astigmatismus unterscheidet man drei Krankheitsgrade:

  • Niedriger Grad – drei Dioptrien maximal,
  • Mittlerer Grad – von drei bis sechs Dioptrien,
  • Hoher Grad – über sechs Dioptrien.

Astigmatismusarten

Der Astigmatismus kann sowohl angeboren als auch erworben sein. So gut wie jedes Kind hat einen angeborenen “funktionellen“ Astigmatismus mit dem Grad von einer halben Dioptrie maximal. Der erfordert keine Korrektur, weil er auf die Herstellung der Binokularität nicht einwirkt und die Sehstärke nicht beeinträchtigt. Aber wenn der Astigmatismus bei einem Kind eine Dioptrie übersteigt, den muss man mittels der Kontaktlinsen oder der Brille unbedingt korrigieren.

Der erworbene Astigmatismus entsteht normalerweise nach den Verletzungen, Traumen der Hornhaut sowie nach den operativen Eingriffen an den Augen. Dessen Ursachen sind harte narbige Veränderungen am Aufbau der Hornhaut.

Korrektur des Astigmatismus

Der Astigmatismus ist keine zu harmlose Erkrankung wie es zuerst zu glauben ist. Beim Fehlen der Behandlung der führt zur allmählichen Entwicklung der Augenfehlstellung, stetiger Kopfschmerzen, rasch fortschreitender Beeinträchtigung der Sehschärfe.

Zurzeit werden für die Korrektur des Astigmatismus viele Methoden verwendet.

Die Brillenkorrektur besteht im Tragen der Brillen mit speziellen Zylinderlinsen. Leider, können solche Brillen bei den Patienten das Diskomfortgefühl beim Sehen, Augenbrennen, Vertigo hervorrufen. Meistens werden solche peinlichen Krankheitszeichen bei den Leuten mit hohem Astigmatismusgrad sichtbar.

 

Vor kurzem wurden für die Korrektur des Astigmatismus ausschließlich harte Kontaktlinsen verwendet. Sie wirkten auf die Augenhornhaut negativ aus, deshalb verzichteten viele Leute, die Kontakt-Korrektur vom Sehen durchzuführen. Zurzeit werden für die Korrektur vom Astigmatismus weiche Kontaktlinsen verwendet, die spezielle torische Form haben. Sie korrigieren den vorhandenen Sehfehler perfekt und haben dazu hohe Feuchtungseigenschaften sowie lassen zur Hornhaut Sauerstoff wunderbar durch.

Es gibt auch die Laserkorrektur des Astigmatismus, die unter Lokalanästhesie unter ambulanten Bedingungen durchgeführt wird. Deren Dauer ist normalerweise höchstens fünfzehn Minuten. Mittels eines Mikrokeratoms trennt der Arzt eine sehr dünne Oberflächenschicht der Hornhaut ab, und dann wirkt auf deren tiefere Schichten mit dem Laser ein. Nach der Beendigung der Operation werden die abgetrennten Hornhautabschnitte rückgesetzt. Deren Epithelisierung am Rand erfolgt sehr schnell, deshalb werden keine Nahten angelegt. Der Patient kann beurteilen den Effekt der Eximer-Laserbehandlung schon in ein paar Stunden nach der Operation, aber die volle Wiederherstellung des Sehvermögens erfolgt innerhalb von 7-10 Tagen. Gewöhnlich wird diese Operation bei den nicht hohen Graden des Astigmatismus von höchstens drei Dioptrien durchgeführt.

Da weder die Laserkorrektur des Astigmatismus noch Brillentragen qualitative Sehkraft für die Patienten mit mittleren oder hohen Graden des Astigmatismus nicht gewährleisten kann, muss man heutzutage als optimale Methode für die Korrektur dieses Refraktionsfehlers weiche törische Kontaktlinsen gelten.