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Sporttreiben bei Myopie

Noch in der jüngsten Vergangenheit war sogar eine geringe Stufe der Kurzsichtigkeit ein Anlass zur Beschränkung der sportlichen Tätigkeit. Moderne Wissenschaft sieht aber die Möglichkeit der physischen Belastungen bei Myopie ein bisschen anders.

Früher meinten die Wissenschaftler, dass große körperliche Belastungen bei Kurzsichtigkeit kontraindiziert sind. Im Gegenteil sorgen mäßige Anstrengungen für die Verhütung der Krankheitsentwicklung, behaupten heute die Spezialisten. Ergebnisse von zahlreichen Forschungen haben aufgewiesen, dass regelmäßiges Sporttreiben nicht nur die Gesundheit des ganzen Organismus fördert, sondern auch Gefäßwände des Augengrundes stärkt und die Leistungsfähigkeit des Ziliarmuskels erhöht, der für den Prozess der Akkommodation verantwortlich ist. Nach der Meinung von Wissenschaftlern sind bei Myopie am besten Schwimmen und Laufen angezeigt. Es lohnt sich nicht, Gymnastik mit Geräten zu treiben oder zu springen, weil bei diesen Übungsarten dauernde Ischämie im Gewebe des Augapfels sehr oft entsteht.

Approbationen von neuen modernen Methoden der physischen Erziehung haben gezeigt, dass die Verbesserung der Sehschärfe nach einem Jahr der regelmäßigen Übungen bei 37,2% der Kinder mit Myopie deutlich erkennbar war. Verschlechterung war nur bei 9,3% entdeckt. In der Forschungsgruppe, wo die Kinder Sport nicht getrieben haben, waren Ergebnisse ganz anders. Sehverschlechterung wurde bei 90,2% der Teilnehmer der Studie festgestellt. Die Verbesserung wurde dabei nur bei 2,4% fixiert.

Somit behaupten die Wissenschaftler, dass regelmäßiges Sporttreiben bei Myopie sehr gesund ist. Für die Sichtkorrektur beim Training sind eintägige Kotaktlinsen von Vorteil, selbst wenn Kinder normalerweise eine Brille gebrauchen. Es ist damit verbunden, dass Brillengläser bei physischen Tätigkeiten zerbrechen und Augäpfel oder Gesichtsweichteile des Kindes verletzen können.