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Was ist zu tun, wenn das Kind Kontaktlinsen verlangt

Mit der Zeit äußert jedes brillentragende Kind seinen Eltern den Wunsch, seine Brille loszuwerden und statt einer Brille weiterhin Kontaktlinsen zu tragen. Es ist oft mit bitteren Spottnamen „Vierauge“, „Streber“ verbunden, oder hat jemand aus seinem Umkreis nun Kontaktlinsen zu tragen begonnen.

Dank hoher Qualität und Sicherheit der heutigen Kontaktlinsen können die Kinder ab 12 Jahre sie ohne jegliche Schwierigkeiten tragen. Viele bekannte Produzenten, wie z. B. CIBA Vision, Bausch + Lomb oder Johnson & Johnson, fertigen individuelle Kontaktlinsen, die bei vorliegenden Indikationen buchstäblich ab ersten Lebenstagen des Kleinen eingesetzt werden können.

Wenn das Kind also den Wechsel von Brille auf Kontaktlinsen fordert, müssen die Eltern vor allem mit dem Kind den Augenarzt in ihrer Kreispoliklinik besuchen. Während der Prüfung kann der Arzt feststellen, ob der junge Patient keine Gegenanzeigen für die Kontaktkorrektur des Sehvermögens hat. Zu solchen Kontraindiktionen gehören:

  • Pollinose;
  • akute virale Atemwegserkrankung;
  • Blepharitis;
  • Keratitis;
  • Konjunktivitis u.a.

Falls notwendig wird eine entsprechende Behandlung verordnet; anschließend soll das Kind den Facharzt wieder zur Kontrolle aufsuchen.

Wenn während der Untersuchung feststellt wurde, dass das Kind einen deutlichen Akkommodationskrampf hat, wird ebenfalls eine notwendige Behandlung verordnet. Bis dieser Krampf beseitigt wird, ist es unzweckmäßig, Kontaktlinsen bzw. Brille anpassen zu lassen. Nach der Beendigung der Untersuchung und des Heilungsprozesses erhalten die Eltern von ihrem Kreisaugenarzt seinen Befund über den Gesundheitszustand der Augen des Kindes.

Der zweite Schritt ist Besuch eines Kontaktlinsen-Anpassers. Der Optometrist wählt die passenden Kontaktlinsen aus und informiert Sie, wie man sie richtig verwenden soll: er erklärt Handhabung, Pflege- und Hygieneregeln.

Für Kinder und Jugendliche sind die Tageslinsen die beste Wahl, die heute als eine der sichersten Qualitätssehhilfe gilt.

Die beiden Schritte bei der Anpassung der Kontaktlinsen für Kinder kann man in einem Medizinzentrum nur in dem Fall vereinen, wenn diese Anstalt sowohl für die Kontaktkorrektur als auch für klinische Ophthalmologie entsprechend lizensiert ist.