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Wie beeinflusst die Körperlage den Augeninnendruck

Die Zeitschrift «Journal of Glaucoma» hat die Ergebnisse
einer neuen Studie des Augeninnendrucks (IOD) in Abhängigkeit
von der Lage des menschlichen Körpers während der Nachtruhe veröffentlicht.


Es hat sich herausgestellt, dass IOD wesentlich geringer wird, wenn der Kopf während des Schlafes um etwa 20 Grad erhöht ist, als bei der streng horizontaler Lage.

An der Forschung haben dreißig Menschen teilgenommen, von denen litten 15 an Glaukom, und bei den übrigen entsprach IOD der Norm. Jeder der Probanden schlief zwei Nächte in einem Schlaflabor. Dabei schliefen sie die erste Nacht auf dem Kissen, das ihren Kopf etwa um 20 Grad aufhob, und die zweite Nacht schliefen sie auf einer absolut ebenen Oberfläche.

Die Forscher maßen den Augeninnendruck der Probanden vor dem Schlaf und dann alle 2 Stunden beim Schlafen. Die Messung von IOD erfolgte mit Hilfe der speziellen Kontaktlinsen.

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Position des Körpers während des Wachseins praktisch keinen Einfluss auf das Niveau von IOD hat. Während des Schlafes waren die Ergebnisse aber ganz anders:  im Durchschnitt war der Augeninnendruck bei den Menschen, die streng horizontal schliefen, um ca. 1,5 mmHg. höher, als bei denen, die auf einem Kissen schliefen. Bei gesunden Menschen mit der horizontalen Position des Körpers während des Schlafes stieg IOD durchschnittlich um 1,47 mmHg., und bei Patienten mit Glaukom - um 1,56 mmHg.