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Moderne Therapiemethode bei der feuchten Form der Makuladystrophie

Derzeit wird eine neue Therapiemethode für die feuchte Form der Makuladystrophie, die
auf der Anwendung von der Röntgenstrahlung basiert, in UK-Kliniken getestet. Nach
fachlichen Einschätzungen kann sie das Sehvermögen bei Tausenden der älteren Leute retten.

Das nur 15 Minuten in Anspruch nehmende Verfahren kann der Entwicklung von dieser ernsten Erkrankung, einer der Ursachen der Blindheit, vorbeugen.

Gegenwärtig brauchen die Patienten mit der feuchten Makuladystrophie jeden Monat eine Sonderkur, um den totalen Sehverlust zu verhindern. Viele von denen können das Auto nicht fahren, nicht lesen und kommen ohne fremde Hilfe einfach nicht aus. Die Kontaktlinsen oder Brille sind nicht in der Lage, die verlorene Sehschärfe wiederherzustellen.

Die von britischen Ophthalmologen erarbeiteten vorläufigen Tests der Therapie für feuchte Makuladystrophie haben erwiesen, dass diese Methode die Weiterentwicklung der Erkrankung schnell verhindert. Die 50% an der Untersuchung beteiligten Patienten haben nach der Röntgenkur anhaltende Remission aufgewiesen. Die restlichen Patienten benötigen von nun ab die traditionelle Kur viel seltener – lediglich ein- bis zweimal pro Jahr.

Der pathologische Entwicklungsmechanismus der feuchten Makuladystrophie besteht im Wachstum neuer Blutgefäße im Bereich des Augapfels, direkt hinter der Mitte der Netzhaut, die Makula genannt wird. Nur 15 Minuten der Röntgenbestrahlung dieser Zone lassen praktisch komplett diese Wucherung vernichten. Die Kur wurde als iRay bezeichnet und ist von Mitarbeitern von Oraya Therapeutics entwickelt.