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Krümmungsradius als einer der grundlegenden Parameter für Kontaktlinsen

Kontaktlinsen werden an die Hornhaut, den durchsichtigen Teil des Augapfels, eingesetzt, die sich aufgrund der Tatsache, dass sie kugelig ist, durch ihren spezifischen Krümmungsradius unterscheidet.

Als Basiskrümmung der Kontaktlinsen oder Krümmungsradius wird die Krümmung ihrer inneren Oberfläche bezeichnet. Dieser Parameter wird auf der Verpackung mit den Abkürzungen ВС oder BS angegeben und charakterisiert die Form der Oberfläche der optischen Platte, die unmittelbar die Hornhaut berührt.

Der Krümmungsradius bestimmt, wie die Kontaktlinse in den Augen „sitzen“ wird. Die Nichtübereinstimmung der Basiskrümmung mit der Form der Hornhaut führt zu einer schlechten Anpassung, die durch das Gefühl des Dyskomforts ausgedrückt wird. Schlechte Anpassung der Kontaktlinsen kann auch einige Augenkrankheiten verursachen. Beim Überschreiten der Größe der Basiskrümmung haben die Linsen ein flaches Aufsetzen. Das führt zu einer übermäßigen Beweglichkeit, instabiler Qualität des Sehens und Verletzung der oberflächlichen Zellen der Hornhaut. Bei unzureichendem Krümmungsradius wird die Beweglichkeit der optischen Platten stark begrenzt. Das führt zur Kompression der Hornhaut, Störungen der Stoffwechselvorgänge, Verschlechterung der Tränensekretion im Bereich zwischen der Hornhaut und der Linse. Das alles trägt zur Erhöhung vom Risiko der Auslösung der Entzündungskrankheiten der Augen bei.

Nur ein Augenarzt kann mittels Refraktometrie den für Sie passenden Krümmungsradius bestimmen. Nach dem Erhalt dieser Angaben wird der Arzt dennoch die Anpassung der Linsen testen. Das ist damit verbunden, dass die optischen Platten mit gleichem Krümmungsradius, die von unterschiedlichen Firmen hergestellt sind, unterschiedliches Aufsetzen an die Hornhaut haben. Nur nach der Anpassung kann der Arzt Ihnen eine notwendige Marke empfehlen.